Heidelberger
             Fastenbrechen

Erfahrungsberichte - Gastgeber


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Frau Yonca G. schreibt:

"Als mir meine Mama erzählte, dass wir Besuch zum Iftar bekommen, dachte ich mir nichts. Doch als ich von ihr erfuhr, dass fremde Leute kommen, die nicht muslimisch sind und daher nicht fasten, kamen bei mir verschiedene Fragen auf wie z.B. "Wieso kommen fremde Leute?" "Warum kommen Sie zum Iftar, wenn Sie nicht fasten, dass sind doch nicht muslimische Leute?". Meine Mama versuchte mir alle Fragen klar zu beantworten und erklärte mir den Sinn der Sache, dass nämlich unsere Tür für alle Menschen, egal welcher Religion sie anghören, offen ist.

So kam der Abend näher und wir bereiteten uns darauf vor. Meine Mama kochte herrliche Gerichte und wir Kinder halfen ihr beim Haushalt. Schnell verging die Zeit und es klingelte pünktlich um 19:45 Uhr an der Tür. Wir machten auf und empfangen unseren "unbekannten Besuch". Ich persönlich war sehr aufgeregt und wusste nicht was auf mich zukommt, bis ich schon nach wenigen Minuten und langsam anfangenden Unterhaltungen positiv beeindruckt wurde. Unser Besuch, das waren ein verheiratetes Päärchen, die sehr nett und sympatisch waren. Es dauerte nicht lange und wir wirkten gelassener und vertrauter zueinander. Schon bald saßen wir am Tisch und das Essen wurde serviert. Meine Mama klärte auf, dass es Tradition ist das Fasten mit einer Dattel zu brechen, die auch am Tisch zu finden waren und machte es vor. Wir aßen und unsere Gespräche wurden intensiver und schöner. Meine Mama freute sich sehr, dass das Essen allen sehr gut schmeckte, welches sie mit Unterstützung unserer Nachbarin mit großer Mühe kochte.

Nach dem gemütlichen Essen wurde der Tisch aufgeräumt und die Gespräche über Kulturen und Relgionen vertieft. Trotz verschiedener Religionsangehörigkeiten herrschte eine wunderschöne Atmosphäre, welches bei uns einen sehr positiven Eindruck hinterließ. Leider wurde es dann auch Zeit sich zu verabschieden. Mit gutem gewissen und lächeln in allen Gesichtern begleiteten wir unsere Gäste zur Tür und wurden herzlich auch zu ihnen nach Hause eingeladen, das uns extra sehr viel Freude bereitete."

Nach dem wir uns verabschiedet haben unterhielten wir uns über unsere Erfahrungen die wir am Abend gemacht und Eindrücke gesammelt haben. Aus allen Munde kam das selbe raus, knapp zusammengefasst: "Ich bin sehr positiv beeindruckt und freue mich sehr diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen.



Frau Nurgül G. schreibt:

"Mein Mädchen hat das so schön geschrieben, bleibt mir eigentlich nur übrig zu sagen: Auch ich bin froh, die Familie kennengelernt zu haben, ohne das ich Sie als fremd empfunden habe, wie wenn wir uns schon mal gesehen haben."

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